Einlassbändchen für Veranstaltungen
Veranstaltungsmacher kennen die Probleme, die die Organisation einer größeren Veranstaltung mit sich bringt. Auf irgendeine Weise muss man eine Zugangskontrolle gewährleisten, das Eintrittsgeld kassieren, die Ordnung auf dem Veranstaltungsgelände sicher stellen, die Zuschauer mit Hygienebereichen, Getränken und Nahrung versorgen und gegebenenfalls auch Ordnungskräfte und Sanitäter vor Ort haben, die im Notfall eingreifen können.
Ein einfaches Mittel, um die Zugangskontrolle sicher zu stellen, sind Einlassbändchen. Jeder, der die Kassenzone passiert hat, bekommt üblicherweise entweder einen Stempel auf die Hand gedrückt oder ein Kontrollband, das er am Handgelenk befestigt. Es kann aus verschiedenen Materialien angefertigt sein. Die meisten Einlassbändchen sind aus speziellem Papier, Plastik oder Stoff. Es gibt zahlreiche Varianten, die zum Teil beliebig bedruckbar sind. Manche tragen einen Aufdruck mit dem Veranstaltungsdatum, der auftretenden Band, einer fortlaufenden Nummerierung und dem Veranstalter oder anderen, eindeutig zuzuordnenden Merkmalen. Es muss sichergestellt werden, dass man nicht das Einlassband von einem anderen Tag umlegt, um sich umsonst durch die Kassenzone zu schummeln. Natürlich schaffen es doch immer wieder findige Zeitgenossen, durch das Netz zu schlüpfen – aber eben nur wenige. Im Idealfall kontrollieren Sicherheitskräfte weitere Zugänge oder sichern Zäune ab, über d ie ungebetene und nicht zahlungswillige Besucher das Veranstaltungsgelände betreten können. Dies ist auch nötig, weil jedes Veranstaltungsgelände nur eine bestimmte Zuschauerkapazität besitzt.
Im Zweitnutzen ermöglichen die verteilten Armbänder auch eine relativ exakte Zählung der Zuschauerzahlen. Einlassbänder werden daher auch in Schwimmhallen, Erlebnisbädern, im Hotelbetrieb, auf Konzerten und anderen Orten eingesetzt, wo viele Menschen Zugang zu einem gebührenpflichtigen Bereich erhalten. Das Wesentliche an Einlassbändern dieser Art ist, dass sie nach dem Anlegen nicht wieder ablegbar sind, ohne dass zumindest der Verschluss zerstört wird. Eintrittsbänder aus Stoff können beispielsweise mit einer Handzange am Handgelenk befestigt werden. Solche mit Klebeverschluss aus wasserfestem Tyvek-Papier klebt man mit den Enden zusammen. Modelle aus Plastik können durch einen Sicherungsring gesichert werden, der beim Öffnen abreißt. Damit soll verhindert werden, dass jemand die Veranstaltung verlässt und einem anderen das Einlassband abtritt. Kontrollbänder sind also in der Regel nicht auf andere übertragbar.
Eine Variante solcher Zugangskennzeichen wird als Identifikationshilfe in der Altenpflege und Patientenversorgung eingesetzt. Hier kann man Namen oder Stationsbezeichnungen aufdrucken. Natürlich können Sie bei Veranstaltungen auch für die Reservierung der Stellplätze für die KFZ der Besucher benutzt werden.